BEM Nachwuchs: Marvin Schubert Zweiter, Malin Schmidt-Wecken Dritte

Männliche Jugend

Siegerehrung Männliche Jugend

„Es scheint so als ob ich nicht gewinnen will…“ war ein Zitat von Marvin Schubert am vergangenen Wochenende nach dem verlorenen Finale gegen Leon Wicke aus Besse. Man könnte es fast meinen, startet Marvin doch seit einiger Zeit als an Nummer Eins oder Zwei gesetzt in die Turniere und muss sich im Finale oder Halbfinale dann doch geschlagen geben. Das ist natürlich Jammern auf hohem Niveau, würden die anderen Starter des TTC solche Erfolge gerne vorweisen können.
„Ich habe den ganzen Tag schon nicht wirklich gut gespielt.“ so Marvin weiter und blickte dabei auch auf das Halbfinale gegen Micheal Fuchs aus Richtsberg zurück, dass er 3:2 in Sätzen gewann. Erst im vierten und fünften Satz konnte er dabei zu seiner Normalform finden.
Im Finale gegen Leon Wicke (1:3) kam er auch nie richtig ins Spiel. So konnte er nur den ersten Satz in der Verlängerung für sich entscheiden. Die folgenden Sätze gingen zwar knapp (-8,-8,-9) aber trotzdem an Wicke. Marvin hatte vor allem mit den Returns auf den Aufschlag von Wicke zu kämpfen. So gerieten sie ein ums andere Mal zu lang oder zu unplatziert, so dass Wicke diese direkt mit seiner Vorhand oft zum direkten Punktgewinn angereifen konnte. Marvin konnte mit seinem eigenen Aufschlagspiel zwar gut mithalten, jedoch gingen die entscheidenen, offenen Schalgabtäusche meist durch zu lange Bälle von Marvin an Wicke. So bleibt zum Schluss ein sehr guter zweiter Platz und die Qualifikation für die Hessischen Meisterschaften.

Weibliche Jugend

Siegerehrung Weibliche Jugend

Ebenfalls für die Hessischen Meisterschaften qualifiziert hat sich Malin Schmidt-Wecken bei der Weiblichen Jugend. An Nummer 5 gesetzt musste Malin nach souverän überstandener Gruppenphase bereits im Achtelfinale gegen Viktoria Wilhelm über die volle Distanz (5,-9,-9,7,5). Im Viertelfinale wartete dann die an Nummer 4 gesetzte Charis Wernhardt. Hier ging es ebenfalls über die volle Distanz (6,-5,-12,8,8) und man konnte Malin die Erschöpfung bereits anmerken. Trotzdem war ihr Spiel im vierten und fünten Satz das Beste, was sie in dieser Saison gezeigt hat. Im Halbfinale standen dann nur noch Hessenligaspielerinnen und unsere Malin. Gegen Elisa Mest war kein Ankommen. Malin schaffte es nicht die Angriffe der Nummer 2 von Richtsberg zu unterbinden. Auch die Blocks, normalerweise eine Stärke von Malin, gegen die mit viel Rotation gespielten Topspins gingen immer wieder über den Tisch. So blieb am Ende der geteilte dritte Rang. Wenn man bedenkt, wie viel die anderen gegenüber Malin trainieren, so ist diese Leistung nicht hoch genug zu bewerten. Nicht so erfolgreich waren unsere anderen beiden Starterinnen. Lea Schäfer schaffte es in die KO-Runde, was für sie schon ein Erfolg ist, da sie aktuell nur noch sporadisch trainiert. Für Martina Wagler war das Ausscheiden im Achtelfinale hingegen schon eine Enttäuschung. Das Richelsdorfer Talent, welches noch gar nicht so lange in einem Verein spielt, hatte es im Achtelfinale wieder einmal mit Annika Erbe zu tun. Die beiden standen sich bereits bei den Kreismeisterschaften im Finale gegenüber. Damals gewann Erbe trotz 0:2 Rückstand noch mit 3:2. Dementsprechend motiviert ging Martina in die Partie. Sie wollte Annika endlich schlagen. Leider kam es anders. Annika war deutlich stärker als noch auf Kreisebene. Nahm sie Martina diesmal von Beginn an ernst und gewann mit 3:1 die Partie.

3ter Platz im Doppel: Malin Schmidt-Wecken / Martina Wagler

Im Doppel lief es für Martina an der Seite von Malin besser. So mussten sich die beiden erst im Halbfinale den Hessenligaspielerinnen Mest und Neumann geschlagen geben.

Schüler B

Burkhard Wagler

Mit Burkhart Wagler und Paul-Niklas Weghenkel starteten zwei unserer Spieler bei den Schüler B. Leider konnte sich nur Burkhart für die KO-Phase mit einem zweiten Platz in der Gruppe qualifizieren. Dort war aber bereits in der erste Runde schluss. Konnte er den ersten Satz noch gegen Krzysztof Nowek gewinnen, gingen Satz 2-4 an den Stadtallendorfer.

Schülerinnen B

Carlotta Gandt und Marie Breitbart waren unsere zwei Spielerinnen bei den Schülerinnen B. Nur Carlotta konnte einen Sieg in ihrer Gruppe verbuchen und so schied‘ sie, genauso wie Marie in der Vorrunde aus. Im Doppel gewannen die Beiden ihre Auftaktpartie 3:2 eher es in der nächsten Runde gegen die späteren Gewinnerinnen schnell zu Ende war (0.3).

Schüler C

Leonard Braun

Gleich drei Starter hatten wir bei den Schülern C. Bastian Rimbach und auch Luis Müller mussten nach der Gruppenphase leider die Heimreise antreten. Jeweils ein Sieg aus 3 Spielen reichten nur für Platz 3, dabei war bei beiden mehr drin gewesen. So war es an Leonard, der den TTC in der KO-Phase vertrat. Die Gruppenphase hatte er als Zweiter überstanden (2:1). Auch im Achtelfinale hatte er wenig Probleme mit seinem Gegner Jannis Heer (3:0), bevor es im Viertelfinale gegen den späteren Zweitplatzierten Krzysztof Nowek genauso schnell vorbei war (0:3). Damit hat Krzysztof sowohl bei den Schülern B als auch bei den Schülern C unseren letzten verbliebenen Starter raus geworfen. Im Doppel kam es gleich in der ersten Runde zu einer unglücklichen Auslosung. So mussten Braun/Müller gegen ihren Vereinskameraden Bastian Rimbach, der mit Marian Kitzmann (TTC Calden) spielte, ran. Rimbach/Kitzmann behielten die Oberhand (3:0) bevor es in der nächsten Runde auch für sie zu Ende war. Wieder war es Krzysztof Nowek an der Seite von Moritz Klippert, der einen unserer Starter raus warf.

Schülerinnen C

Linda-Marie Weghenkel

Linda-Marie Weghenkel war unsere einzige Starterin bei den Schülerinnen C. Ein Sieg in der Vorrunde in einer 3er Gruppe reichten zum Weiterkommen in die KO-Phase. Dort verlor sie, trotz guter Leistung, gegen die deutlich überlegene Emily Stanko (Stadtallendorf) mit 0:3. Im Doppel wurde sie Dritte an der Seite von Jolina Schuchardt (Riebelsdorf).

Fazit

Auf Bezirksebene hängen die Trauben noch verdammt hoch. Nur unsere Besten schaffen es überhaupt in die Endrunden. Mit jeder Altersklasse wird das natürlich schwieriger. Unser Kreis ist im Vergleich zum Rest des Bezirks recht schwach und daher fehlen in der Liga auch die entsprechenden Gegner um jede Woche gefordert zu werden. Durch unser strukturiertes Nachwuchstraining werden wir jedoch weiterhin versuchen die anderen Kreise nicht enteilen zu lassen.

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