Damen 1: Abschied vom Winterschlaf

Abschied vom Winterschlaf

von links: Cornelia, Malin, Jana, Claudia mit „Maskottchen“ Leon.

Wir melden uns zurück, da sind wir wieder, zusammen mit der Sonne. Erwacht aus dem Winterschlaf, noch vor den Siebenschläfern, die sich erst ab Mai zurückmelden.

Unser Gegner heute: Watzenborn. Doch bis auf eine Spielerin erkannten wir die Mannschaft der Vorrunde nicht wirklich wieder. Und ausgerechnet Schreiner, das uns bekannte Gesicht, musste aus gesundheitlichen Gründen ihre Spiele abschenken. Aber Respekt, dass sie trotz zweistündiger Fahrt ihr Team trotzdem mental unterstützte und mit dabei war.

Okay, durch die Umstände war das Erwachen aus dem Winterschlaf vielleicht ein klein wenig vereinfacht. Aber egal. Somit ergab sich also ein etwas ungewöhnlicher Spielablauf.

Los geht’s mit dem Doppel von Coco und Malin gegen Schäfer und Will. Langsam aber sicher sind die beiden ein eingespieltes Team und konnten den ersten Satz für sich ergattern. Der zweite Satz wurde mit 8:11 unseren Gegnern genehmigt, doch dies blieb der einzige. 3:1 und somit der erste Punkt des Tages für uns. Klasse. Claudia und ich steuerten den zweiten Punkt ganz entspannt von unseren Stühlen aus bei. 2:0.

Aber Zeit verschwenden ist ja öde. Vor allem wenn die Party CD von Claudia beim Einspielen läuft und die Siegeslust kitzelt. Übrigens: Das liebe Verbindungskabel für die Musikbox hat uns wohl für immer verlassen.

Also durfte ich parallel zum Doppel auch schon in die Startlöcher und mein Einzel gegen die Nummer 4 absolvieren. 13 Punkte für die Gegnerin, 33 für mich, einer für uns. Mein Job für heute war also getan.

Doch um zur eigentlichen Reihenfolge zurück zu kommen, ging es jetzt für Claudia und Coco an die Tische.

Claudia löste ihre Sache gegen Will souverän mit 11:5, 11:5 und 11:8. 3:0 für Claudia und 3:0 insgesamt. Coco am Nachbartisch hatte dagegen Probleme mit der kurzen Noppe der Watzenbornerin und musste sich letztendlich 0:3 geschlagen geben. Zwischenstand 3:1. Nun zählte auch noch mein vorgezogenes Spiel, also bereits 4:1.

Malin konnte brav auf ihrem Stuhl sitzen bleiben und Däumchen drehen. Wenn Punkte holen ja immer so einfach wäre! 5:1.

Coco und Claudia durften nun also einmal die Gegnerinnen tauschen und direkt weiter machen. Unser vorderes Paarkreuz war heute also konditionell gefordert, während Malin und ich eher die Stühle wärmten. Claudia spielte jetzt gegen Schäfer. Der erste Satz ging an Claudia, doch im zweiten Satz musste auch sie etwas mit den kurzen Noppen hadern. Das Problem war aber fix gelöst und schwupp stand es schon 6:1. Ab diesem Punkt hatten wir übrigens auch den Bann gegen die verflixte 5 gebrochen. Coco musste sich leider erneut geschlagen geben, 6:2.

Und gleich das 7:2 hinterher, durch mein 3:0, zu dem ich nicht mal den Schläger in die Hand nehmen musste. Malin konnte nun endlich den Sitzplatz räumen und loslegen. Und auch sie ließ sich den Sieg im einzigen Einzel des Tages nicht nehmen. So besiegte auch sie die Nummer 4 mit einem ordentlichen 3:0.

Ich war bereits im ersten Satz gegen Schäfer, doch da war es schon passiert. 8:2. Ein Sieg in Rekordzeit, ganze 60 Minuten hatte das Spektakel gedauert. 12 Uhr am Sonntag und das Spiel war schon abgeschlossen – und das auch noch mit einem SIEG!!!

Und was nun? „Glücklich & pünktlich zum Mittagessen zu Hause!“

Wir werden jetzt noch ein letztes Mal alle Kräfte zusammen bündeln und nächsten Samstag die letzte Auswärtsfahrt nach Magretenhaun-Künzell antreten, um die Saison erfolgreich abzuschließen.