Damen 1: Sieg in Auedamm

Ja, das Bild ist so gewollt. 😉

Dieses Wochenende stand nun unsere zweite Auswärtsfahrt an, welche uns nach Auedamm führte. Ich drückte mich erfolgreich vor der 1,5-stündigen Anreise und entschied mich für eine entspannte 20-minütige Anreise aus Kasselfornia.

Vereint betraten wir also um 17:30, die an eine Sauna erinnernde Halle, in Auedamm. Und wir hatten es bereits geahnt: Das Spiel heute wird eine Härteprobe. Und unsere Gegner sind mit veränderter Aufstellung vorbereitet auf den Tabellenführer. Und so waren aber auch wir auf Heidelbach, Söthe, Kaiser und Buntebruch vorbereitet.

Malin und ich starteten gegen Heidelbach und Buntebruch und bekamen im ersten Satz eine kleine Packung, ehe wir im zweiten Spiel ein Konzept fanden, dieses im dritten jedoch wieder verloren, um es dann aber doch wieder zu finden! Und so durften wir nach 5 Sätzen den ersten Punkt der Partie auf unser Konto verbuchen. Monika und Britta mussten sich am Nebentisch zunächst auch an die Gegner gewöhnen, um im vierten Satz zum 2:2 auszugleichen. Im fünften konnten auch sie den Punkt für uns entführen. 2:0 aus den Doppeln, eine gute Grundlage, oder?

So gut wie Malin im Doppel auf die Noppe von Heidelbach reagieren konnte, so schwer fiel es ihr im darauffolgenden Einzel und sie musste etwas ratlos mit 0:3 den Tisch räumen. Ich befasste mich parallel dazu mit der Abwehrspielerin Söthe. Es war knapp (12:10, 15:13), aber geschmeidig! Ich fühlte mich ziemlich locker und konnte meine Taktik durchziehen und ging erleichtert, mit einem Punkt für uns, vom Tisch.

Britta hatte Lust auf Spannung mitgebracht und gleichte nach einem 1:2 Rückstand mit einem phänomenalen 18:16 zum 2:2 aus, zog im fünften Satz jedoch leider den kürzeren. Monika nebenan zog das Ding locker flockig durch, erhöhte somit klar mit einem 3:0 gegen Buntenbruch auf 4:2 und erhielt uns somit einen 2-Punkte Vorsprung für die zweite Runde.

Euphorisiert gegen den Sieg gegen Söthe hatte ich Lust auf mehr, Noppen? Kein Problem? Naja, es war auf jeden Fall schon mal schlimmer. Ich hatte einen Plan und der ging auch hin und wieder auf. Ich führte 2:1 und 9:9, verlor den Satz jedoch noch unnötig und schon wieder stand es an diesem Tag 2:2. Heidelbach erwischte den deutlich besseren Start im fünften Satz und auch wenn ich mich wehrte, der Rückstand war nicht mehr aufzuholen und dann war es mit dem 6:11 auch geritzt. Malin musste an diesem Tag erneut gegen ein etwas ungewohntes Spielsystem in die Partie finden, doch die Abwehr und sie wurden an diesem Tag nicht mehr die allerbesten Freunde. So vermurksten wir gemeinsam den Vorsprung und Auedamm konnte zum 4:4 ausgleichen.

Aber ein Glück war unser hinteres Paarkreuz immer wieder eine Wand. Monika fand gut in die Partie und konnte auch gegen Kaiser 3:1 gewinnen. Läuft bei dir, Moni! Und mindestens genauso gut lief es am Nachbartisch bei Britta, die nach ihrem Fünfsatzsspiel nun kurzen Prozess machte und den 2-Punkte Vorsprung wieder sicherte! 6:4, jetzt aber!

Ich musste nun gegen Kaiser ran und wusste, der Punkt ist eingeplant, wenn die Nummer hier heute gut für uns ausgehen soll. Und ich kam zunächst nicht aus dem Quark, stolperte durch die Gegend mit meinem Tomatenkopf aus der vorherigen 5-Satz Partie. Nach dem ersten Satzverlust kam ich jedoch wieder halbwegs klar und holte das Ding, 7:4. Auch Heidelbach kam nach unserer vorherigen Partie nicht mehr rein und es stand bereits 2:0 für Moni! Sensation? Fast. Mit 10:12 musste Moni sich leider im fünften geschlagen gegeben trotz eines bockstarken Auftrittes.

Britta musste sich nun einer sehr ehrgeizig aufspielenden Söthe geschlagen geben und schwupp, stand es nur noch 6:7. Aber wir wussten, auf Malin ist jetzt Verlass. Gegen eine etwas verunsicherte Buntenbruch machte sie den Sack mit einem 3:0 zu.

8:6, Sieg! In Auedamm! Und damit sind alle guten Dinge nicht nur drei, sondern sogar vier – nur mal nebenbei, wir sind, ja man könnte es so sagen, immer noch Tabellenführer! Moni und Britta hatten dementsprechend Lust auf Party nach dem Erfolg, aber die Jungspunde machten schlapp und hatten eher Lust auf Heia machen, traurig, aber wahr.

Da wir vier Tomatenköpfe nicht mehr in der Lage dazu waren, ein Bild zu erzeugen, muss das Bild von diesem süßen Pony heranhalten, was bei meinem Vorbereitungsspaziergang durch Niestetal entstanden ist. Vielleicht unser Glücksbringer.

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