Damen 1: Rückrundenstart in Gottstreu

Wir lieben’s alt, wir lieben’s kalt

Zum Beginn der Rückrunde starten wir mit einem großen Ausflug mit 220 Kilometern Weg. Wo genau Gottstreu ist? Fragt lieber nicht. Die längste Fahrt der Saison stand uns nun also bevor und wir hatten mal wieder eine richtig gute Idee. Wer hat das älteste Auto? Überragend, so machten wir uns also mit meiner geliebten Möhre, Baujahr 1999 auf den weiten Weg, getreu dem Motto „Uns hält nichts mehr auf!“.

In der Vorrunde konnten wir einen 8:2 Heimsieg einfahren und daran wollten wir anknüpfen. Der dortige Hallenwart wollte uns wohl zeigen, dass er die Meinung: „Beim Tischtennis braucht man sich doch eh nicht bewegen!“ NICHT vertritt. So hätten wir die Tische eigentlich auch aufs Feld schieben können und dort bei 10° spielen können, ab und zu wäre ein Pferd vorbei gelaufen, warum nicht.

Aber jetzt zum Wesentlichen, wir stellten die Doppel dieses Mal mehr oder weniger beabsichtigt andersherum auf und so mussten sich diesmal Britta und Monika dem Doppel Rölke/Exner geschlagen geben, wie Malin und ich in der Vorrunde. Wir glichen nebenan zum 1:1 aus.

Malin freute sich schon wie ein Bär auf das Spiel gegen Rölke, und obwohl sie sich deutlich klüger anstellte, als noch in der Vorrunde, musste sie sich erneut geschlagen geben. Mir stand Exner gegenüber und ich führte 8:4 im ersten Satz, ehe ich der festen Überzeugung war, meine Gegnerin hätte den Arm nach dem Aufschlag gehoben und der Schiedsrichter „Netz“ gesagt. Als mich mindestens acht Augen groß anguckten, war mir klar, dass das eventuell eine Halluzination war. Nun ja gut, trotzdem ein 3:0 und der Ausgleich zum 2:2.

Monika, frisch eingeflogen vom Alternativ-Trainingscamp Ski Alpin, erinnerte sich gar nicht, dass sie nicht im Training war und gewann 3:0, und auch Britta machte relativ kurzen Prozess und so führten wir 4:2. Damit endlich ein bisschen Wärme durch die Körper fließt, zogen Malin und ich beide in den fünften Satz ein, und konnten die Eisklotz-Hände der anderen beiden erfolgreich abklatschen.

Noch gewohnt an eisige Temperaturen brachte Moni auch das Spiel gegen Arch nach Hause, während Britta sich am Nebentisch 1:3 Gronemann geschlagen geben musste. Zum Wohle meiner zitternden Mitspieler machte ich den Sack jetzt 3:0 gegen Arch zu.

„Ich hab gar nicht geschwitzt!“ – Moni. Macht sich hier langsam leichte Arroganz breit?

Tada 8:3. – Zack, fertig, sowohl spielerisch als auch schriftlich hier heute zeitbedingt ein kurzer Prozess.

Nächste Woche steht uns ein forderndes Spiel gegen den Tabellendritten Auedamm, um 11:00 zu Hause, bevor – wir freuen uns auf eure Unterstützung!