Kategorie: Berichte

Damen 1: Das letzte Feuerwerk

Das letzte Feuerwerk

Samstag, 30.03.19, 12:00 Uhr. Eine ungewöhnliche Zeit für uns, dennoch stehen wir tatkräftig im Sonnenschein, vor der Halle der TTG Margretenhaun-Künzell. Das letzte Feuerwerk der Saison. Zu unserem letzten Spiel treten wir in unserer einst ursprünglichen Aufstellung an, da wir Maria für dieses letzte Spiel vom Schreibtisch entführen durften. Claudia, Maria, Coco und ich heißt also die heutige Aufstellung.

Coco und Jana beim Aufwärmen.

Ab ging es also an die Tische. Ich hatte mich mit meinen Rückschlag-Baukasten bewaffnet und leistete so meinen Beitrag, da viel mehr noch nicht so recht funktionieren wollte. Doch Claudia hatte den Allround-Baukasten dabei und so lösten wir unsere Sache dann doch ganz gut und konnten 3:0 gewinnen. Hiermit bauten wir unsere Doppel Bilanz auf ein sehenswertes 6:1 in der Rückrunde aus.

Coco und Maria mussten sich nun erstmal wieder aneinander gewöhnen und ihre Fußgrößen aufeinander abstimmen. Sie ergatterten sich den ersten Satz mit 11:9, mussten jedoch Satz zwei und drei abgeben. Doch dann spielten beide stark auf und Coco konnte sowohl im vierten als auch im Entscheidungssatz zwei Türme zum Satzgewinn und schlussendlich zum Matchgewinn verwandeln. Zwischenstand 2:0.

Nach dreimonatiger Abstinenz durfte Maria nun zeigen, ob sie mit dem kleinen weißen Etwas noch umgehen konnte. Ja, konnte sie. Aber die Gegnerin leider auch, und wie. Satz drei konnte Maria für sich gewinnen, doch insgesamt ging das Spiel an eine formstarke Hasani der Künzeller. Am Nebentisch geht die Post für Claudia gegen die 2 ab. Ich freue mich schon die ganze Zeit auf das Abtippen: Sie spielt jetzt gegen die Nummer 2 Hristina Hristovska Ivanovski. Claudia dominierte das Spiel jedenfalls klar mit einem 3:0. Zwischenstand 1:3.

Meinen Rückschlag-Baukasten aus dem Doppel hatte ich leider am Nachbartisch stehen lassen, sodass mir jetzt bei den Zauberaufschlägen von Müller nicht mehr übrigblieb, als die Kelle irgendwie hinzuhalten. Das war natürlich nur semi-effektiv und so entstand ein reines Aufschlagspiel, zu Gunsten von Müller, 0:3. Coco dagegen machte ihre Sache wirklich stark, gegen Huber-Petersen gab sie zwar den ersten Satz ab, doch danach überlag sie mit geschmeidigen Topspins. Coco schwebte aus der Box, endlich eine Belohnung nach der schweren Rückrunde im vorderen Paarkreuz.

Wie bereits im ersten Durchgang bewies Hasani nun auch eine äußerst starke Form gegen Claudia. Zudem bejubelt von den Zuschauern konnte Hasani Satz eins und vier für sich gewinnen. Aber stopp mal! Verlieren und Claudia, ist nicht. Ein Gesetz der Saison, also 11:6 im Fünften für Claudia und damit ein Zwischenstand von 5:2.

Derweil am Nachbartisch: „Sie hat drei Monate nicht gespielt, da ist alles drin!“, bekräftigte der Coach die Künzellerin. Doch Maria hatte ganz einfach keine Lust, diese Aussage zu bestätigen. So gewann sie, ich sag es gerne nochmal, 3:0 gegen Hristina Hristovska Ivanovski. 6:2, dann könnte das hintere Paarkreuz den Deckel ja jetzt zu machen?

Coco fand den Deckel nach 1:0 Führung gegen die Zauberaufschläge nicht, und musste das Spiel 1:3 abgeben. Ich fand den Deckel nach 2:1 Führung auch nicht, da plötzlich alle Synapsen Kindergeburtstag feierten. Spaß beiseite, die Nummer hätte wirklich nicht sein müssen.

Claudia setzte den Zauberaufschlägen jetzt aber mal ein Ende und holte Punkt 7 und somit das sichere Unentschieden gegen Müller. Gleichzeitig besiegelt sie damit eine ungeschlagene Rückrunde mit 19 Einzelsiegen. Zwischenstand 5:7.

Coco könnte…, nein nicht nochmal die Deckelgeschichte. Sie hatte mit der Nummer 1 der Künzellerinnen ein hartes Los, um den Sieg einzufahren. Und so wie diese ihre gute Form bereits gegen Claudia und Maria beweisen konnte, tat sie dies erneut gegen Coco. 5:7. Nun war ich gegen Hristina Hristovska Ivanovski dran. Robert sagte noch zu mir, dass ich gegen das vordere Paarkreuz meist viel besser war. Im ersten Satz suchte ich jedoch wieder vergeblich den Rückschlag-Kasten und dachte nur „Ach du grüne Neune!“. Doch plötzlich tat sich ein sehr effektives Konzept auf und ich führte 2:1. 12:11 – Time Out, die Gegnerin hatte ihre Aufschläge umgestellt und das Zittern begann. 12:12, 13:12, 13:13… 15:13. Hallelujah! Das war ein Kraftakt aber er hatte sich gelohnt, denn am Nachbartisch lag Maria schon 0:2 hinten. Somit stand es nun 8:5. Das geliebte 8:5 aber heute für uns & somit dürfen wir uns mit einem Sieg verabschieden.

Abschlussessen mit Betreuern und Maskottchen

Wir verabschieden uns aber leider auch von Claudia und Maria, die beide den Verein verlassen. Wir verabschieden uns von zwei wunderbaren Jahren Hessenliga, von denen wir junge Spieler definitiv profitieren konnten und es gerne weitergekonnt hätten. Aber liebe Hessenliga? Vergiss uns nicht, denn wir werden uns irgendwann wiedersehen, daran glaube ich fest. Daher blicken wir positiv in die Zukunft und versprechen, weiterhin Vollgas für diesen wunderbaren Sport zu geben!

Damen 1: Werden Wunder wahr?

Werden Wunder wahr?

10:45 Uhr, ein Auto fährt mit 30 km/h durch Richelsdorf, die Angst, die erste vor der Halle scheint die Fahrerin zu bremsen. Doch was ist denn da los? Überpünktlich und stolz wie Bolle steht der Rest der Mannschaft schon vor der Halle und wartet auf die Öffnung der Hallentore. Und auch die heutigen Gegnerinnen aus Rennertehausen hatten ihre 140 km schon hinter sich.

Unser heutiges Aufgebot: Claudia, Ich, Malin und Elvira. Was fehlt? Richtig, Coco und dann auch noch das Verbindungskabel für die Musik-Lautsprecher in der Halle. Aber von sowas lassen wir uns ja zum Glück nicht von Wundern abhalten.

Nach routinierter und hochprofessioneller Schnick-Schnack-Schnuck Taktik standen Elvira und Malin im Doppel 1. Der Start verlief gut doch im Endeffekt mussten die beiden sich 0:3 geschlagen geben. Claudia und ich starteten souverän mit einer 2:0 Satzführung, verloren dann jedoch das kleine Etwas namens Ball etwas aus den Augen, 2:2. Kurzes Augenreiben in der Satzpause, 11:6 im fünften Satz – geht doch!

„Ist das Knacken im Knöchel normal?“, beruhigende Fragen stellte Claudia am heutigen Tag vor ihrem ersten Einzel, aber zum Glück war das altbekannte Eisspray mit von der Partie. Zack, Zack, Zack – 3:0. So einfach kann es sein und durch Claudias Sieg gegen Landau stand es 2:1 für uns.

Jetzt durfte ich, heute also an Position 2, gegen die Nummer 1 ran. Wie im Traum schnappte ich mir den ersten Satz. Aber einfach kann ja jeder, die nächsten beiden Sätze gingen an Klaus-Materna, ehe ich alle meine Energiereserven zusammenraufte und den vierten Satz mit 11:9 gewinnen konnte. 7:10 im 5. Satz, das wird nichts mehr. 10:10 – oder doch? Mit 11:13 und somit einer Niederlage musste ich mich dann aber doch vom Tisch verabschieden.

Nun war Elvira am Zug. Den ersten Satz musste sie zwar an Engelbach abgeben, doch dann war sie angekommen im Spiel. Satz 2 und 4 gingen an Elvira und somit durfte auch sie in den fünften Satz einziehen. Leider zog auch sie den Kürzeren und musste Engelbach zum Sieg gratulieren. Auch Malin am Nachbartisch musste trotz allen Versuchen ihrer Gegnerin gratulieren. Zwischenstand 2:4.

Ab ging es in die nächste Einzelrunde für Claudia. Der erste Satz ging an Klaus-Materna, aber dann eine brachiale Rückhand hier, eine brachiale Vorhand da und das Spiel ging mit 3:1 an Claudia. Und auch für mich ging es am Nachbartisch gegen Landau weiter. Ein verrücktes Spiel, bei dem ich in jedem Satz entweder auf Wolke 7 schwebte oder den Ball aus der Bande fischte. Also musste die Entscheidung erneut im 5. Satz folgen. Zunächst entschied ich mich dafür, den Ball aus der Bande zu fischen, bis mir einfiel, dass es keinen nächsten Satz mehr geben wird. Was auch immer ich nach 1:7 Rückstand anstellte, da war das Ding – 11:8! Zwischenstand 4:4 – Ausgleich.

Weiter ging es mit Elvira und Malin. Beide waren furchtbar motiviert, nur leider waren unsere Gegner das auch und zeigten sich von ihrer besten Seite. 0:3 in beiden Partien und somit insgesamt 4:6. Und für Elvira, auf der geliebten Position 3 wo es zwischen den Partien ganze 20 Sekunden Pause gibt, ging es sofort weiter. Und ich wurde auch noch an den Zählertisch gelotst, ob das ein gutes Omen war, wo ich mich doch immer so gut davor drückte? Elvira wollte es auf jeden Fall wissen! Zu mir sagte sie noch: „Puh, das wird jetzt eine schnelle Geschichte gegen die 1.“ Von wegen! 2:0 für Elvira, Blitzstart, Traumstart oder was war das? Ja das war es. Doch Klaus-Materna kam zurück, und wie. 4:11 im fünften Satz.

Zwischenstand 4:7, es wurde also langsam brenzlig. Aber dagegen hatte Claudia noch was einzuwenden. Ganze 7 Punkte erlaubte sie ihre Gegnerin. Nicht gerade großzügig, aber furchtbar effektiv – 5:7, wir sind noch im Rennen.

Nun also ich gegen die Nummer 3, und heute lief es doch bisher fast aalglatt in meinem Spielrhythmus. Ich würde das bisher gerne streichen, doch mich verließen nach 15 Sätzen und fast genauso vielen Bananen die Energie. Ich wehrte mich, gewann den dritten Satz nach 7:10 Rückstand und einem phänomenalen Time-Out, doch es reichte nicht mehr.

Man könnte jetzt schreiben, dass wir 5:8 verloren haben. Zum vierten Mal. Man könnte sagen: „Wunder werden wahr!“. Aber es hat ja niemand gesagt, dass das heute und hier der Fall ist.

Ein großes Dankeschön an alle Zuschauer und natürlich an Robert für die großartige Unterstützung in der heimischen Halle!

Damen 1: Dinner for One am Sonntag!

Dinner for One am Sonntag!

“The same procedure as every year, James.”

5:8. Zwei Zahlen, die uns nun seit zwei Partien verfolgen und langsam aber sicher lästig werden! Und wir waren uns sicher, gegen diesen Fluch wollen wir uns wehren. Immer wieder Sonntag, aber heute bitte anders!

Doch fangen wir bei Null an. Sonntag, 10.03.2019 – draußen tobte der Sturm, doch vom Winde verweht aber unbeirrt fanden Claudia, Coco, Malin und ich unseren Weg in die Halle des SG Rodheim. Frisch, hochmotiviert und fast ausgeschlafen. Und so fanden wir auch gut in die Partie. Coco und Malin gewannen den ersten Satz gegen das Doppel 1. Sie wechselten sich (leider) brav von Satz zu Satz mit ihren Gegnerinnen ab. Im fünften Satz wären eigentlich wieder Coco und Malin am Zug gewesen, doch trotz hartem Kampf verloren sie den fünften Satz knapp mit 9:11.

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Schüler I Meister in der Kreisliga!

Mit einem beeindruckenden 7:3 Sieg über die ebenfalls noch ungeschlagenen Mädels aus Beenhausen sicherte sich unsere 1. Schülermannschaft die Meisterschaft in der Kreisliga. Dabei muss man sich vor Augen halten, dass alle 4 Spieler/innen noch B-Schüler sind.

Der Spielplan wollte es so. Erst am letzten Spieltag trafen die beiden noch ungeschlagenen Mannschaften aus Richelsdorf und Beenhausen aufeinander. Auch wenn 7:3 nach einem klaren Ergebnis aussieht war es ein hart umkäpftes Match. 6 der 10 Spiele gingen in den 5ten Satz. Trotzdem behielten sie die Nerven und gewannen 4 mal den Entscheidungssatz. Einzig Nele Mark konnte nicht bezwungen werden und geht ungeschlagen aus der Saison. Dabei hatte sie Burkhard knapp an der Niederlage, führte er doch schon 2:1 nach Sätzen. Doch Nele konnte in Satz 4 und 5 ihre Klasse unter Beweis stellen und gewann die letzten zwei Sätze recht klar.

Wir gratulieren Burkhard Wagler, Paul-Niklas Weghenkel, David Hermann und Anna Theresia Wittich, sowie Leonard Braun als Ersatzmann aus der Zweiten zu dieser herausragenden Leistung. Der gesamte Verein, allen voran das Trainerteam, ist mächtig Stolz!

Damen 1: Gegen Vogelsberg war nichts zu holen

Hessenliga Damen verlieren zuhause klar mit 2:8.

Die Videos von dem Spiel sind diesmal die kompletten Spiele nicht nur die Highlights. Einige wird es freuen, einigen ist das zu lang. Immer die Highlights herauszuschneiden ist eine sehr zeitintensive Arbeit und oft gab es dadurch gar keine bewegten Bilder.

Dass es gegen die in der Rückrunde mit einer neuen Nummer Eins (über 1900 TTR-Punkte) verstärkte Mannschaft von der TTG Vogelsberg wohl eine Niederlage geben würde, war allen Beteiligten von Anfang an klar. Hatte man das Hinspiel ja schon, wenn auch etwas unglücklich, verloren. Daher war das Ziel zum einen die damals knapp verlorenen Spiele des Hinspiels zu gewinnen und zum anderen gegen die neue Nummer Eins eine gute Leistung zu zeigen hatte diese bis zu diesem Zeitpunkt überhaupt nur einen Satz abgegeben.

Doch der Reihe nach. Die Doppel wurden wie gewohnt aufgestellt: Jana mit Claudia und Cornelia mit Maria. Die taktische Variante unsere Nummer Eins und Zwei zusammen spielen zu lassen war keine Option, da bis jetzt immer ein Doppel durchkam und kein knappes Ergebnis erwartet wurde. Somit oblag es Claudia und Jana gegen Vogelsbergs Spitzendoppel anzutreten. Die erste Gelegenheit mit der Nummer Eins von Vogelsberg auf Tuchfühlung zu gehen. Diese spielt im Übrigen auf der Vorhand kurze, auf der Rückhand lange Noppe.

In den ersten Satz kamen unsere Mädels gut rein. Claudia konnte auf das Material gut eröffnen und Jana finalisieren. So ging der erste Satz mit 11:7 an uns. Im zweiten Satz lief es dann umso schlechter. Jana kam mit dem Material nicht gut zurecht daher versuchten sie ihr Heil in der Flucht nach vorne was zu vielen schnellen Fehlern führte (1:11). Auch Satz drei ging an Vogelsberg. Deren Nummer Eins hatte sich nun besser auf Claudia eingestellt und spielte sie anders an als noch im ersten Satz (6:11). Der vierte Satz lief dann deutlich besser als Satz 2. Trotzdem reichte es am Ende nicht (8:11).

Am Nachbartisch bot sich ein ungewohntes Bild. Maria und Cornelia hatten in den vergangenen Spielen gezeigt, wie gut sie im Doppel zusammenspielen können. Daher war es verwunderlich, dass sie gegen das schwächere Doppel glatt in drei Sätzen verloren (-9, -6, -10).  Somit lag man zum ersten Mal in dieser Saison nach den Doppeln mit 0:2 in Rückstand.

Nun ging es in die ersten Einzel. Während Maria es mit der Nummer 1 zu tun bekam, musste Claudia gegen Vicky Jöckel ran. Jöckel (1710 TTR), immerhin seit kurzem Hessenmeisterin der Damen A Leistungsklasse, konnte nur im ersten Satz wirklich mithalten. Dennoch behielt Claudia in der Verlängerung die Oberhand und gewann am Ende das Spiel mit 3:0.

Maria hatte am „Videotisch“ der Nummer Eins nichts entgegenzusetzen. Ein ums andere Mal ließ ihre Gegnerin ihre Klasse aufblitzen und gewann deutlich zu 4, 6, 5. Zwischenstand (1:3).

Das es das hintere Paarkreuz ebenfalls schwer haben würde war abzusehen. Spielt jetzt doch die ehemalige Nummer Zwei hinten. So wurde das Spiel zwischen Cornelia gegen Vivien Jöckel (1616 TTR) zur klaren Angelegenheit. Mit -2, -3, -4 musste sie sich geschlagen geben, wobei sie zur keiner Zeit an ihre Leistungen der letzten Spiele anknüpfen konnte.

Jana hingegen konnte sich Chancen gegen Sina Marie Jöckel ausrechnen. Fällt sie doch punktemäßig etwas gegen die anderen ab (1423 TTR). Satz eins begann auch vielversprechend mit einem 11:9 Sieg. Die Sätze 2, 3 und 4 gingen an Jöckel, wobei Jana im Satz 4 lange führte, dann erst einen Matchball abwehren musste bevor sie in der Verlängerung selbst Satzball hatte. Leider konnte sie den Punkt nicht machen und verlor am Ende 11:13. Zwischenstand: 1:5

Jetzt kam es zum heiß ersehnten Spitzenduell zwischen Claudia und Ashlesha Gautam Trehan. Claudia mit einer (vermeidbaren) Niederlage in der Rückrunde gegen Gautam, die bis überhaupt erst einen Satz abgegeben hatte. Leider fand das Spiel nicht am „Videotisch“ statt, weshalb ein schneller Umbau von Nöten war, damit wir hier das Spiel präsentieren können. Durch die weitere Entfernung leidet leider die Qualität. Trotzdem ein Spiel, was man gesehen haben muss. Von Beginn an wich Claudia der extrem unangenehmen und gefährlichen Rückhand ihrer Gegnerin nicht aus und zog ihr gewohntes Topspin Spiel durch. Nach teilweise spektakulären Ballwechseln ging Satz eins mit 11:7 an Claudia. Ein super Start. Was sie dann jedoch im zweiten Satz spielte war gleich zwei Klassen besser und erinnerte an Regionalligazeiten. 11:4 fegte sie die Inderin vom Tisch, die überhaupt kein Mittel gegen das Spiel von Claudia fand. Somit hatte Claudia ihr schon mehr Sätze abgeknöpft wie die gesamte restliche Liga. Jetzt hieß es den Lohn auch einzufahren. 6:3 stand es in Satz 3 und die Sensation bahnte sich an…als das Spiel kippte. Quasi in letzter Verzweiflung änderte die Vogelsbergerin ihre Aufschläge. Sie machte nur noch scharfe Rollaufschläge mit der langen Noppe und schoss, sofern Claudia den Return auf den Tisch brachte, direkt mit der Vorhand nach. Dadurch aus dem Konzept gebracht, konnte Claudia auch bei eigenem Aufschlag kaum noch punkten und verlor den Satz 7:11. Jetzt hieß es Nerven bewahren doch in Satz 4 wollte sie es mit der Brechstange versuchen und spiele viel zu hart und direkt. Ganz klar ging der Satz an Gautam (5:11). War das Spiel gekippt? Die Lockerheit musste wieder her. Keine direkten Punktgewinne, sondern ruhig 3-4x auf die Noppe ziehen. Ging doch im Satz 1 auch. So war der Plan. Es wurde ein Krimi. Nach 1:1 bei Aufschlag Claudia brachten beide Spielerinnen immer ihre beiden Aufschläge durch, so führte Gautam immer mit 2 Punkten und Claudia konnte immer nur ausgleichen. So ging es bis 9:9 als Claudia das erste Mal in dem Satz „breaken“ konnte und damit Matchball hatte. Den ließ sie sich dann auch nicht nehmen und gewann am Ende verdient mit 11:9 (3:2). Sensationell. Danach war sie nicht mehr einzufangen.

Irgendwie war es gebrauchter Tag für Maria. Parallel zu dem Spiel von Claudia verlor sie am anderen Tisch gegen Vicky Jöckel überraschend klar mit 0:3. „Ich war heute einfach zu langsam“ war ihr Resümee nach dem Spiel. Zwischenstand: 2:6.

Die letzten zwei Partien des Tages bestritten Jana und Cornelia. Jana sah dabei gegen Vivien Jöckel deutlich besser aus als Cornelia in ihrem Spiel gegen Vivien. So konnte Jana sogar den dritten Satz für sich entscheiden (11:7) musste sich am Ende jedoch geschlagen geben (1:3).

Cornelia hingegen hatte Sina Marie Jöckel im ersten und weite Strecken des zweiten Satzes im Griff. Mit 11:3 gewann sie Satz 1 und führte im zweiten Satz 9:3 ehe sie, ähnlich wie schon in Morschen, plötzlich aufhörte ihr Spiel durchzuziehen. So stand es plötzlich wieder 10:10 diesmal jedoch konnte sie den Kopf nicht mehr aus der Schlinge ziehen und verlor den Satz 10:12. Danach kippte das Spiel. Cornelia spiele noch ordentlich mit, jedoch war die Souveränität weg. Satz 3 und 4 gingen mit -9 und -8 an Jöckel, die damit das Einzel und das gesamte Spiel für Vogelsberg entschied.

Fazit: Eine zwar erwartete, jedoch in dieser Höhe doch ein wenig überraschende Niederlage. Der Sieg von Claudia gegen Gautam Trehan war der Lichtblick, der den sonst gebrauchten Tag für alle deutlich angenehmer machte.

Letzter Spieltag Vorrunde 2017: Gut, dass nun Pause ist!

Gott sei‘ dank Pause! So könnten man den letzten Spieltag wohl am besten zusammenfassen. Niederlagen, unvollständiges Antreten, usw. Doch der Reihe nach…

4 der 5 Herrenmannschaften mussten bereits am Freitag ran. Da die Spielansetzungen nahezu identisch waren, war die Ersatzstellung schwierig. Neben dem Ausfall von Marcel Madus sagte auch noch Uwe Merzendorfer aus der ersten Herren kurzfristig ab. Jetzt stelle sich die Frage, wie am gescheitesten Ersatz stellen. Die Herren 2 mussten in Rhina ran und wollten Hans-Otto Schaper ungerne abgeben, wollte man den Kontakt nach oben nicht verlieren. Daher entschied man sich, die Zweite komplett zu belassen. Leider fand man so kurzfristig keinen weiteren Ersatzmann aus der Dritten (als einzige Mannschaft spielfrei), so dass die Erste nur mit 5 Mann zuhause antreten musste. Trotz des kurzfristigen Ausfalls und der Entscheidung zu Gunsten der zweiten Mannschaft ein Armutszeugnis! So verlor man ziehmlich klanglos 4:9 gegen den Tabellenführer aus Todenhausen. Wenigstens konnte die zweite Mannschaft hierdurch einen ungefährdeten 9:2 Sieg gegen Rhina 2 einfahren.
Herren 1 nach der Vorrunde: Platz 5 von 12.
Herren 2 nach der Vorrunde: Platz 3 von 10.

Ebenfalls locker gewonnen hat die fünfte Herren in Röhrigshof. 9:1 hies es am Ende gegen deren dritte Mannschaft. Das sollte der letzte Punktgewinn am Wochenende sein. Platz 5 von 11.

Nach Nentershausen zum Tabellenführer der 1. Kreisklasse musste unsere vierte Herren reisen. Hier rechnete man sich durchaus Chancen aus. Nach packenden Spielen und über 3 Std. Spielzeit musste man sich jedoch 5:9 geschlagen geben. Das Ergebnis gibt den Spielverlauf nicht ganz wieder. Björn Fey hatte sein zweites Einzel bereits gewonnen, so dass man mit einem Sieg in den vorangegangenen Spielen mehr bis ins Schlussdoppel gekommen wäre. Platz 4 von 10.

Am Samstag gingen die Niederlagen weiter. Unsere dritte Damen konnte bis zum 4:5 die Partie lange offen halten bis Rengershausen durch 3 Siege in Folge am Ende mit 4:8 die Oberhand behielt. Die Damen 3 beendet die Vorrunde auf Platz 7 von 9.

Auf Platz 6 von 12 beendet unsere Herren 3 die Vorrunde nach ihrer Niederlage beim TTC Hohe Luft. Hielt man in der ersten Einzelrunde noch gut mit und die Partie mit 4:5 offen, so konnte man in Runde 2 nur noch einen Einzelsieg verbuchen und verlor am Ende mit 5:9.

Ungeschlagen gingen die Damen 1 in ihr letztes Wochenende, welches zum Schluss noch einen Doppelspieltag bereit stellte. Am Samstag um 19:30 Uhr ging es zuhaue gegen den Tabellennachbarn aus Haunedorf. Irgendwie lief an dem Tag nichts zusammen. Sinnbildlich dafür ist die Niederlage von Claudia gegen Haunedorfs Nummer 1. Nach 9:2 Führung im 4ten Satz gab sie diesen noch völlig unnötig mit 9:11 ab und verlor dadurch das Spiel.
Im Gegensatz zur schlechten Leistung am Samstag hatte man Sonntag in Vogelsberg eine Menge Pech. Trotz guter Einstellung und Leistung gingen 5 von 6 Fünfsatzspiele verloren, davon 3 sogar in der Verlängerung des 5ten Satzes. Mit 4:8 verlor man die Partie und das bei nur 4 Sätzen unterschied! Dementsprechend bedient war auch der Trainer. Trotzdem muss man, außgenommen dieses Spiel, fairer Weise sagen, dass man in der Saison schon oft genug Glück hatte und einige Partien 8:6 gewann oder Unentschieden spielte, obwohl das Satzverhälnis negativ war. Am Ende springt Platz 4 von 10 Mannschaften heraus.

Sparkassen Vereinsvoting 2017: TTC Dritter !

Der TTC Richelsdorf wird 3. beim Vereinsvoting der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg

Mit Spenden aus dem Vereinsvoting unterstützt die Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg Vereine und deren ehrenamtliche auf vielfältige Weise. Der TTC Richelsdorf hat die Möglichkeit genutzt und sich mit seinen Vorhaben – Förderung der C-Trainerausbildung und Anschaffung neuer Trainings-geräte für den Schüler- und Jugendbereich – beworben.

Mit 457 Stimmen sicherte sich der TTC Richelsdorf den 3. Platz und 1.500,00 € für seine Vorhaben. Martin Kraus und Oliver Wöll von der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg überreichten den Preis während des Trainings an den 1. Vorsitzenden des Vereins, Günter Wieschollek, und überzeugten sich vor Ort über die Trainingsarbeit der Kinder.

Mit nun neun lizenzierten C-Trainern sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Schüler- und Jugendarbeit gegeben. Der Vorsitzende bedankte sich bei allen, die beim Vereinsvoting für den TTC Richelsdorf gestimmt haben.

Kreispokal 2017: Schüler sensationell Sieger!!!

Einen nicht zu erwarteten Erfolg konnte unserer 1. Schülermannschaft beim Kreispokal 2017 erringen.
Gegen die absolut favorisierten Gegner aus Aulatal gewann man in der Aufstellung Burkhard Wagler, Paul-Niklas Weghenkel und David Hermann in einem packenden Finale 4:3. Aulatal, die mit ihren Top 3 antraten (beide Sauers spielen nicht mehr), spielen in der Saison in der Jugendkreisliga mit und sind dort nach der Vorrunde ungeschlagen Erster. Umso erstaunlicher ist der Sieg unserer Mannschaft, die sich im Grunde aus Schüler B Spielern zusammen setzt. Damit krönen sie ihre bisherige Saison (ebenfalls ungeschlagen in der Qualifikation der Schüler).
Herzlichen Glückwunsch!

Ebenfalls am Kreispokal teilgenommen haben unsere 3te und 4te Mannschaft.
Für die 3te Mannschaft war nach Freilos im Viertelfinale im Halbfinale schluss. Mit 1:4 musste man sich den Tischtennisfreunden aus Heringen geschlagen geben. Nur Michael Becker konnte sein Einzel gegen Harald Brandt gewinnen.

Für die 4te Mannschaft ging es derweil bis ins Finale, was nicht wirklich schwer war, da nur 3 Mannschaften teilnahmen und wir das Freilos hatten! 😉
Dort musste man sich aber dem haushohen Favoriten aus Lax geschlagen geben. 1:4 hies es hier ebenfalls am Ende. Mario Fey konnte sein Einzel gegen Daniel Annuseit gewinnen.

Erste Damenmannschaft siegt im Auswärtsspielt bei der Reserve vom TTV Richtsberg.

Bedingt durch Janas Verletzung am vergangenen Spieltag gegen Heuchelheim, reisten unsere Damen am Sonntag zu fünft, mit Malin Schmidt-Wecken, welche erstmals Luft in der Hessenliga schnuppern sollte, nach Richtsberg. Unklar war, ob Janas Schulter der Belastung standhält.

Um Janas Spielfähigkeit zu testen und Malin auf jeden Fall spielen zu lassen, pausierte Cornelia im Doppel und Jana konnte sich an der Seite von Malin austesten.

Das Doppel von Claudia und Maria gegen Rebea Becker und Theresa Neumann, konnte deutlich mit 3:0 gewonnen werden. Am Nachbartisch unterlag Jana an der Seite von Malin, welche ihre Aufgabe in ihrem ersten Hessenligaspiel hervorragend meisterte, gegen Elisa Mest und Heike Bauerbach mit 11:8, 11:5 und 11:9.

Nach dem Doppel konnte Jana grünes Licht für ihre Einzelbegegnungen geben, sodass unser TTC in der bestmöglichen Besetzung in die anstehenden Partien gehen konnte.

In einem ansehnlichen, temporeichen Spiel, behielt Maria gegen Mest jeweils knapp die Oberhand und konnte direkt die ersten drei Sätze mit 12:10 , 11:9 und 13:11 für sich entscheiden.

Claudia hatte nebenan gegen Becker weniger Probleme und gewann deutlich mit 3:0 und brachte unseren TTC mit 3:1 in Führung.

Nun spielte Cornelia gegen Neumann sowie Jana gegen Bauerbach.

Cornelia hatte keinen guten Start in die Partie und verlor den ersten Satz mit 11:6 und anschließend unglücklich mit 12:10. Beim zwischenzeitlichen 7:3 im dritten Satz für Neumann nahm Cornelia ihr Time-out. Noch deutete absolut nichts auf einen möglichen Sieg von Cornelia hin. Durch eine taktische Umstellung gelang ihr durch acht Punkte in Folge das Spiel zu drehen. Im vierten Satz versuchte Neumann sich auf die immer besser ins Spiel findende Cornelia einstellen, hatte allerdings mit 12:10 das Nachsehen. Den Entscheidenden fünften Satz konnte Cornelia nervenstark mit 11:7 für sich entscheiden.

Mehr Probleme hatte Jana gegen Bauerbach am Nachbartisch. Sichtlich gehemmt, ob ihre Schulterverletzung nicht doch wieder aufbricht, agierte sie nicht wie gewohnt. Nur im zweiten Satz hatte sie eine Antwort auf das unangenehme Noppenspiel ihrer Gegnerin.

Beim Zwischenstand von 4:2 konnte Claudia in einem spielerisch sehr anspruchsvollen Spiel unseren TTC durch ein 11:7,11:6 und 11:1 gegen Mest mit 5:2 in Führung bringen.

Maria zeigte im Anschluss erneut in welch herausragender Form sich unser vorderes Paarkreuz aktuell befindet, indem sie auch gegen Becker durch ein 11:8, 11:9, 9:11 und 11:7 mit 3:1  die Oberhand behielt.

Anschließend zog Jana beim zwischenstand von 6:2 gegen Neumann den kürzeren und fand erneut nicht ins Spiel. Zu unsicher in ihrem eigenen Spiel, musste Sie nach 8:11, 8:11 und 7:11 ihrer Gegnerin zum Sieg gratulieren.

Cornelia fing in ihrem Spiel gegen Bauerbach stark an, führte im ersten Satz mit 10:6 und vergab vier Satzbälle in Folge und verlor mit 10:12. Sichtlich geknickt, gab sie den zweiten Satz mit 11:7 an Bauerbach ab. Anschließend konnte sie sich besser auf das Spiel von Bauerbach einstellen und gewann die folgenden Sätze mit 12:10 und 11:7. Im fünften Satz zog Bauerbach schnell mit 5:0 davon. Nach Cornelias  zwischenzeitlichem Time-out, konnte sie zum 6:6 ausgleichen, ehe Bauerbach ebenfalls vom selbigen Gebrauch machte. Sie stellte ihr Spiel völlig um und überraschte Cornelia damit, sodass sie trotz der bravurösen Aufholjagt, Bauerbach zum Sieg beglückwünschen musste.

Beim Zwischenstand vom 6:4 konnte nun Claudia erneut ihre aktuelle Topform unter Beweis stellen, indem Sie Neumann mit 11:4, 11:3 und 11:3 vom Tisch schoss und bereits einen Punkt für unseren TTC sicherte.

In den anschließenden Duellen von Jana gegen Mest sowie Cornelia gegen Becker, konnten beide zeigen, dass sie auch gegen die Spielerinnen im vorderen Paarkreuz mithalten können, zwar verloren beide mit 3:0 jedoch die Sätze jeweils mit etwas Pech.

Nun sollte Maria gegen Bauerbach den achten Punkt holen, um die lange Fahrt unter widrigen Wetterbedingungen mit zwei Punkten zu belohnen. Maria führte ebenso wie Cornelia den ersten Satz mit 10:6 und bekam die gute Tagesform von Bauerbach ebenfalls zu spüren. Maria vergab drei Satzbälle ehe sie unter Applaus ihrer Mannschaft und der sechs mitgereisten Fans unseres TTCs den ersten Satz mit 11:9 für sich entscheiden konnte. Anschließend konnte Maria befreit aufspielen und gewann die Sätze zwei und drei mit 11:7 und 11:6 und sicherte somit den 8:6 Sieg in Richtsberg.

Vor dem letzten Spielwochenende, an dem unseren Damen am Samstag gegen Haunedorf  zu Hause in der Weißberghalle, sowie Sonntag gegen Vogelsberg an die Tische müssen, belegt unsere Mannschaft aktuell, als einzige Mannschaft ohne Niederlage, den zweiten Tabellenrang in der Hessenliga .

Vorletzter Spieltag: Gemischtes Wochenende für den TTC


Gemischtes Wochenende des TTC am vorletzten Spieltag. 5 Siege, ein Unentschieden stehen 3 Niederlagen gegenüber.

Am Freitag startete der TTC in das Wochenende mit dem Sieg unserer Schüler A im Spitzenspiel gegen Mansbach (6:4). Das Eingangsdoppel (Mansbach spielte zu Dritt), sowie alle drei Einzel gegen Mansbachs Nummer 1 gingen verloren. Damit ist ihnen der Sieg in der Qualigruppe 1 vor dem letzten Spiel gegen Weiterode aufgrund des besseren Punkteverhältnisses nicht mehr zu nehmen. Trotzdem wollen sie die Vorrunde ungeschlagen absolvieren.

5 Spiele am Samstag.
Beides mal gegen Kassel-Niederzwehren mussten die Damen 3 und 4 ran. Die Spiele wurden in Obersuhl ausgetragen, da die Herren 2+4 gleichzeitig in Richelsdorf spielten.
Unsere Damen 4 unterlagen ohne Martina Wagler mit 2:8. Etwas besser erging es im Anschluss der Damen 3. Sie erreichten ein 7:7 Unentschieden.

In der Weißberghalle hatte es die zweite Herren mit dem TTC Röhrigshof zu tun. Vom Punkteverhältnis eigentlich eine klare Sache für Richelsdorf, doch Röhrigshof hielt stark dagegen. Nach den Doppeln und der ersten Einzelrunde führte der Gast mit 3:6. Schaper und Kühnel konnten auf 5:6 verkürzen ehe Mangold im fünften Satz nach 9:6 Führung und dem Timeout seines Gegners noch 9:11 verlor (5:7). Jetzt wurde es eng und das Glück musste auch etwas mithelfen. So gingen die Spiele von Schmitz und Bäz jeweils im Entscheidungssatz 12:10 an den TTC. Die einzelnen Sätze des abschließenden Doppels waren alle hart umkämpft. Doch am Ende konnten sich Schaper/Kühnel mit 3:1 durchsetzen und den 9:7 Sieg einfahren. Nach dem Spielverlauf ein enttäuschendes Ergebnis für Röhrigshof, die sich zumindest einen Punkt redlich verdient hätten.

Parallel zur Herren 2 hatten die Herren 4 die Tischtennisfreunde aus Heringen zu Gast. Nominell erwarteten die Herren ein enges Spiel. Doch mit nur einem verlorenen Doppel und zwei Einzeln konnte ein ungefährdeter 9:3 Sieg verbucht werden. Maximilian Schädig schlug sich bei seinem ersten Einsatz in der 1.KK gegen Norbert Weber achtbar, konnte einen Satz gewinnen und bei zwei Sätzen gut gegen den Routinier gegenhalten.

Zu keiner Zeit gefährdet war der Sieg unserer Herren 5 gegen Landeck II. 9:1 stand es am Ende für unsere Mannschaft in der 3.KK(4er).

Am Sonntag waren dann unsere Spitzenteams, sowie die zweite Damen dran.
Die Herren 1 empfang Tuspo Michelsberg in der Weißberghalle. Hier sollte sich das Spiel vom Vortag (Herren 2 gegen Röhrigshof) wiederholen, jedoch mit anderen Vorzeichen. Nach zwei gewonnenen Doppeln führte man nach der ersten Einzelrunde 5:4. Im vorderen Paarkreuz mussten wir beide Punkte abgegeben. Nach der klaren Niederlage von Marvin gegen Lars Merle (war an diesem Tag nicht zu bezwingen) und den Siegen von Hansi und Uwe lag man 7:5 vorne doch dann kam kein Punkt mehr. Relativ klar verlor man die weiteren Einzel, sowie das Abschlussdoppel. Schade.

Besser erging es der Damen 1 in Richtsberg. Gegen die Zweite Mannschaft gewann man, man könnte schon fast sagen „wie immer“, 8:6. Mal wieder 7 Punkte vom vorderen Paarkreuz plus ein Einzel von Cornelia gegen die Nummer 3 reichten diesmal für den Sieg. Dieser hätte durchaus klarer ausfallen können, wenn Cornelia ihr zweites Einzel gegen die Nummer 4 im fünften Satz gewonnen hätte. Zu ihrem ersten Einsatz in der Hessenliga, wenn auch diesmal nur im Doppel, kam Malin Schmidt-Wecken an der Seite von Jana Schneider. Bei Jana, die die letzten zwei Wochen verletzungsbedingt pausieren musste, war nicht klar, in wieweit die Schulter halten würde, daher kam Malin als Backup mit und hat sich im Doppel achtbar geschlagen. Mehr zu dem Spiel inkl. Videos im Laufe der Woche in einem gesonderten Bericht.

Fehlt noch das Spiel der Damen 2, die nach Morschen-Heina mussten um dort gegen deren zweite Damen zu spielen. Ohne Naja Döring und Malin Schmidt-Wecken (spielte Damen 1) kam man leider nur auf ein 5:8. Beide Eingangsdoppel musste man abgeben. Unglücklich hierbei die Niederlage von Monika und Annika im 5ten Satz mit 9:11. Überragend an diesem Tag war Elvira, die alle drei Einzel gewann. Die beiden anderen Punkte steuerten Britta und Monika bei. Damit beenden die Damen 2 die Vorrunde wohl im unteren Mittelfeld. Genau kann man das noch nicht sagen, da einige dahinter stehende Mannschaften noch bis zu zwei Spiele haben.